Hambacher Forst nur Vorwand zur Anarchie

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Kriminelle Umweltanarchisten

Quelle Spiegel:

Kevin Heimlich, 37, ist Rettungsassistent bei RWE und fährt seit Jahren Einsätze im und am Hambacher Forst. Er versorgt RWE-Angestellte, die bei Protestaktionen der Aktivisten verletzt werden.

„Dieser Wald hat für mich nichts Idyllisches, nichts Romantisches. Das Gefühl, wenn ich dort im Einsatz bin, ist: Angst. Pro Monat haben wir inzwischen rund 20 Einsätze im Hambacher Forst und im angrenzenden Tagebau. Leider oft nachts, denn da passieren die meisten Anschläge. Die Aktivisten besetzen Maschinen oder die Förderbänder, die die Braunkohle transportieren. Sie stecken Elektroanlagen und Fahrzeuge in Brand. Oder die Pumpanlage. Auf unserem Rettungswagen ist das RWE-Logo, manchmal fühle ich mich wie eine Zielscheibe. Einmal fuhren wir mit dem Rettungswagen zu einem Einsatz in den Wald und blieben plötzlich in einem Loch stecken, einen halben Meter tief. Da haben uns die netten Umweltschützer einen Graben gebuddelt. Ein andermal schlug eine Sechskantmutter neben dem Rettungswagen ein, abgefeuert von einer Zwille. Manchmal stoßen wir auf Kanister, die im Waldboden eingegraben wurden und an denen Drähte montiert sind. Eine Bombe? Eine Attrappe? Man weiß es nicht, aber es ist nicht lustig. Kürzlich wurde ich von Aktivisten von oben angepinkelt. Wir Rettungsassistenten sind da, um zu helfen. Übrigens auch den Aktivisten. Einer hat sich mal mit einem Bügelschloss um den Hals am Kohlebunker angekettet. Das war im Winter, ich habe ihm Tee gegeben und eine Decke. Das Unglück des Journalisten diese Woche war schon der dritte Unfall, bei dem jemand abgestürzt ist. Zum ersten Mal endete es tödlich, das macht mich fassungslos und traurig. Es gibt die Leute in den Baumhäusern, die über das schöne Wetter twittern. Es gibt aber auch den Schwarzen Block, dem es nur noch darum geht, Gewalttaten zu verüben und RWE zu schaden. Manche landen für ihre Aktionen kurz in Haft, doch wenige Tage später sehe ich sie wieder im Wald. Die Räumung ist längst überfällig.“

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